Insassen und Ausstattung des Klosters

Insassen des Klosters

Siegburg

Wer als Mitglied in dasselbe eintreten wollte, hatte sich einer strengen Prüfung zu unterwerfen und bei seiner Aufnahme das Gelübde der Beständigkeit, der Bekehrung seiner Sitten und des Gehorsams abzulegen. Auf Sondereigen mußte jeder verzichten, aber es konnte ihm vom Abte dieses oder jenes Beneficium zugewandt werden. Über sein väterliches Erbe und andere Besitztümer traf er vorher Bestimmung. Die Prüfungszeit dauerte ein Jahr mit dreimaliger strenger Ausprobierung.

Was den Kirchendienst betrifft, so sollten die Mönche gemeinsam das vorgeschriebene Officium beten, beziehungsweise singen, die Nocturnen von zwei Uhr nachts bis zur Morgendämmerung, sodann die Prim, Terz, Sext, Non, Vesper und die Complet bei Tage und gegen Abend. Dadurch sollte aber den Betrachtungen und dem Einzelgebete kein Abbruch geschehen, nur mußten diese kurz sein und jedesmal den Horen folgen.

Die Nahrung der Mönche beschränkte sich auf das Notwendigste. Jeder bekam täglich ein schweres Pfund Brot und eine Hemine Wein, des Mittags zwei gekochte Speisen, und auch noch wohl Nüsse und Obst. Fleisch von vierfüßigen Tieren war anfangs untersagt, später jedoch gestattet. Kranke und Schwache folgten der Vorschrift des Arztes. Fastenregel der Kirche galt auch für das Kloster, und außer der vorgeschriebenen Zeit durfte niemand etwas einnehmen, nur dem Abte war bei Fremdenbesuch eine Ausnahme gestattet. Während des Essens wurde aus einem Erbauungsbuche vorgelesen und die Bedienung abwechselnd besorgt.

Die Kleidung bestand in einer Tunika mit Ärmeln und Kapuze, anfangs auf dem bloßen Leibe, später über einem Hemde getragen. Die Farbe derselben war weiß, nachmals schwarz. Für den Chordienst wurde eine sogenannte Flockkutte angelegt, ein weiter Mantel mit gleichfalls einer Kapuze, bei der Arbeit das Scapulier, d. h. ein aus zwei Stücken bestehendes Zeug, welches der ganzen Länge des Körpers nach vorn und hinten herunterhing. Die Tunika legte man auch des Nachts nicht ab, sondern man schlief angekleidet und sogar mit Schuhen an den Füßen.


Der Schlafsaal war meistens gemeinsam oder bei einer größeren Anzahl von Brüdern auf 10 bis 20 berechnet. Das Öllicht durfte niemals in demselben erlöschen, damit der Aufseher Kontrolle üben konnte. Wer sich eines schweren Vergehens schuldig gemacht hatte, wurde von dem Tische und der Kirche ausgeschlossen, und keinem der Ordensgenossen war es gestattet, ohne Erlaubnis des Abtes mit ihm zu reden und zu verkehren.
Dieser allein hatte für seine Besserung zu sorgen, ja er sollte sich mit Liebe des Unglücklichen annehmen oder jemanden damit beauftragen.
Blieb er unzugänglich und verstockt, so gab man ihm seine ins Kloster Kleidung zurück und entließ ihn aus demselben; doch war bei Reuigen eine Rückkehr bis zu drei Malen zulässig. Junge Knaben wurden durch Fasten und scharfe Streiche zur Besserung angetrieben (Montalambert: Les mohres d’Oesident I und Rolfus: Kirchengesch. 659 ff.).

Die ersten Insassen der Abtei nahm Anno, wie es scheint, aus dem Kloster St. Maximin zu Trier herüber, dessen Bewohner sich durch Kunstfertigkeit ihrer Hände auszeichneten. Ihr Vorsteher wurde Wolfhelmus, bis dahin Abt zu München-Gladbach, früher Kanonitur zu Köln. (Fahne: Gesch. des Freiherrn von Hövel l, 2 p. 10. – Lambert von Herfeld ad an. 1075. – Ennen: Gesch. der Stadt Köln l, 296.)

Da er sich aber den ersten schweren Sorgen nicht gewachsen fühlte, so bat er Anno um Enthebung von seinem Posten und zog sich in gleicher Eigenschaft in das Kloster Brauweiler zurück. Sein Nachfolger wurde Erpho, ein italienischer Mönch, den der Erzbischof auf seiner Reise nach Italien in Fruktuaria kennen gelernt hatte, und den er mit Genehmigung des Vorstehers für seine Stiftung dienstbar zu machen wußte. Ihm folgten 11 andere Genossen, eben so fromm wie er und an die strengste Befolgung der Benedikt’schen Regel gewöhnt. Mit ihnen zog ein neuer Geist in die noch öden Räume, aber weit entfernt, den deutschen Ordensleuten zu gefallen, sondern vielmehr zu ihrem Ärgernis und zu großer Unzufriedenheit. Man verließ teilweise die junge Ansiedelung und „wollte lieber in der Öffentlichkeit das Heil wirken, als mit übermenschlicher Anstrengung dem Himmelreiche Gewalt anthun“. Den Umwohnern des Berges erschienen die Ankömmlinge „fast wie Engel, nicht Fleisch, sondern Geist“, und was von ihnen erzählt wurde, umgab sie mit einem Heiligenschein, der die Morgenröte eines neuen Tages ankündigte. (Lamb.)

Ausstattung des Klosters mit Gütern

Anno hatte die Stiftung von vornherein mit Einkünften versehen, welche ihr auch bei Vermehrung der Insassen eine sichere Existenz für die Zukunft gewähren konnten. Sie flossen zum Teil aus Gütern, zum Teil aus Zehnten und Abgaben von Kirchen der Umgegend, welche bis dahin ihm selbst, den Chorbischöfen und den Decanen zugekommen waren.

Als Güter weist die älteste Urkunde auf (Lac. I, 202 u. 203 nebst Anm. Über die folgenden data ebendaselbst an anderen Orten): 2 Agger in dem gleichnamigen Flußthale, sodann Strahlen, Nister, Berghausen, Geistingen, Oberpleis, Sieglar, Menden, Eschmar, Antreff, Güls, Bettendorf, Ulm, Muffendorf, Weinberge zu Winter und zu Remagen, endlich Flatten mit allen seinen Zugehörigkeiten und Nutznießungen; als Kirchen die zu Agger ganz, die in Geistingen zur Hälfte, die in Ober- und Niederpleis wieder ganz, die zu Menden zum dritten Teile, die in Sieglar zur Hälfte, die in Bergheim ganz, die in Olm zur Hälfte, die in Hochkirchen zu zwei Sechstel und die in Strahlen wieder zur Hälfte. Aber damit war Annos Freigebigkeit noch nicht erschöpft. In späterer Zeit fügte er noch Ländereien und Güter zu Beleke, Bendorf, Churscheid, Dondorf, Endenich, Euenheim, Geisbach, Geislar, Hennef, Irmenroth, Inger, Katzenbach, Meindorf, Mülldorf, Niester, Olheim, Kreszig, Venheim, Pier, Süls und Troisdorf hinzu, damals Truchtesdorf (Truchtesdorf heißt wohl Herrendorf von trohtin, druhin.) genannt. Das königliche Wohlwollen Heinrichs IV. brachte dem Kloster das Gut Mengede in Westfalen ein, und 1068 ein Gut zu Eschmar, ferner das Dorf Hirzenach, welches ihm der Dienstmann Ernolf von Sternberg übergeben hatte mit dem Wunsche, hier ein Kloster erstehen zu lassen, was 1110 geschah.


Der Propstei schenkte Ernolf noch weitere Güter und übernahm auch gleichzeitig die Schirmvogtei über dieselbe. Als besonderen Beweis der Dankbarkeit und Liebe zu seinem ehemaligen Lehrer kann man es ansehen, wenn Kaiser Heinrich 1069 das Kloster mit allen seinen Besitzungen unter seinen mächtigen Schutz nahm und die ihm von Anno verliehenen Markt-, Zoll- und Münzrechte bestätigte. „Der Verwegene“, so heißt es in dem Dokumente, „der aus Unklugheit gegen diesen Befehl unserer königlichen Gewalt angehen, dem Kloster etwas entreißen, dasselbe zerstören oder aber schädigen würde, soll als Hochverräter betrachtet und mit 300 Pfund reinen Goldes bestraft werden.“

Dies ist ein Ausschnitt aus Rudolfs Heitkamps Buch „Siegburgs Vergangenheit und Gegenwart“ von 1897. Mehr Infos dazu hier. Die Bilder sind Beispielbilder und i. d. R. nicht dem Buch entnommen.

Kapitelübersicht

Über das Buch
Buch zur Siegburger Geschichte von 1897 wieder erhältlich
Rezension zu Siegburgs Vergangenheit und Gegenwart
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Kapitel des Buches
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I. Siegburgs älteste Verhältnisse – Wahrheit und Vermutung.
Der Siegberg und seine Bewohner
Römerstraßen & Altdeutsche Gräber
Ansiedlungen und Ständeunterschiede
Rechte und Gerichtswesen
Der Auelgau und die erste christliche Gemeinde
Die Siegburg
Pfalzgraf Heinrich und sein Streit mit Anno, Erzbischof von Köln

II. Die Gründung der Abtei
Die Gründung der Abtei, ihr Zweck, die Abteikirche & die Ordensregeln
Insassen und Ausstattung des Klosters mit Gütern
Der Burgbann, die Rechtspflege und der Vogt
Annos Tod, sei Begräbnis und seine letzte Ruhestätte

III. Die Stadt Siegburg
Die Stadt Siegburg – Markt-, Zoll & Münzrecht sowie ihre Befestigung
Ihre Verwaltung und Gerichtsbarkeit
Älteste Zustände in ihr
Lage und Beschaffenheit

IV. Entwickelung der Abtei
Entwickelung der Abtei und die Fixierung ihrer Besitzungen
Die Sage von Erpho
Klösterliches Leben und Treiben
Annos Lebensbeschreibung und das Annolied
Blutbad in Köln, geflüchtete Juden in Siegburg
Die Decanie im Auelgaue
Vornehme Begräbnisse auf der Abtei
Vermächtnis Heinrichs IV. und Heinrichs V.
Die Propsteien Oberpleis, Hirzenach, Remagen, Zülpich
Bedeutende Ordensmänner
Abt Kunos Vermächtnis und Anordnungen
Streit mit dem Kassiusstift und die Propstei Millen
Reinalds von Dassel Vorschrift hinsichtlich der abteilichen Güter

V. Städtisches
Städtisches: Marktprivilegien, Christihimmelfahrtsmarkt & Servatiustag
Städtisches Leben und Treiben
Leprosenhäuser – Krankenhäuser, die Kirche und die Einführung des St. Nikolausfestes
Die Märtensfeuer
Das Holzfahrtsfest und der Maibaum

VI. Kannosisation Annos und Siegburgs Kunstschätze
Der Streit um das Burgterrain von Blankenberg, das Burgrecht, der Schutzbrief sowie eine Wasserprobe
Annos Heiligsprechung
Annos Charakterisierung, die Abteikirche
Reliquien und Reliquienschreine
Älteste Siegel der Abtei, der Stadt und des Gerichtes etc., die Einverleibung der Kirchen Oberpleis und Zülpich

VII. Verhängnisvolle Zeiten
Ausplünderung Siegburgs, Engelbert von Köln und Heinrich von Limburg, Übertragung der Schutzvogtei an die Kölner Kirche
Heinrichs Bemühungen, dieselbe (die Schutzvogtei) für das Haus Berg wiederzuerlangen
Das Faustrecht, die Zustände auf der Abtei sowie die Visitation des Klosters
König Richard und Kölner Flüchtlinge in Siegburg
Vertrag , Burg & Pfarrkirche
Privilegium der Kölner Marktbesucher in Siegburg
Consultationsrecht der Wipperfürther (und ebenso auch der Lenneper in Siegburg)
Eine Judenverfolgung

Wortlaut der Vogtsreversalien
Ökonomische Verhältnisse der Abtei und die Einverleibung der Pfarrkirchen
Die Topfbäcker, das Waldschuldheißenamt
Siegburger Juden

VIII. Dynasten im Abtsgewande.
Verhältnis der Abtei zur Kölner Kirche, zum Reiche und dem Hause Berg
Schutz- und Trutzbündnis zwischen der Abtei und Stadt Siegburg
Verhältnis der Abtei zum römischen Stuhle
Dienstmannenverhältnis
Siegburg Enklave von Berg, Löwenburg und Blankenberg
Berg zum Herzogtum erhoben
Verhältnis zwischen Deutz und Siegburg
Propstei Aulgasse

IX. Das aufstrebende Bürgertum
Pelegrin von Drachenfels
Überrumpelung Siegburgs durch Adolf von Berg und Brand der Stadt
Schlichtung der Streitigkeiten zwischen Adolf und Pelegrin

Der güldene Opferpfennig der Juden
Frühmessenstiftung
Agger- und Siegbrücke
Verwendung der Accise
Das Mühlenthor
Verkauf der Burg an das Erzstift Köln und Rückgängigkeit des Verkaufs

Die ersten Zunftbriefe
Das Schöffenessen
Ausübung des Münzrechtes der Abtei

Vorladungen vor die Feme
Das Recht des Antastes in der Vogtei und Stadt Siegburg
Der Galgenberg

Der Seidenberger Hof und das Hofgericht
Windecker Vertrag
Wolsdorf und Troisdorf
Zollstätte zu Bergheim
Formalitäten bei der Huldigungsfeier neuer Äbte
Vikar Hulweck
Das Reichskammergericht
Türkensteuer
Preisverhältnisse

X. Siegburgs Blütezeit.
Reichsunmittelbarkeit der Abtei
Restauration der Pfarrkirche
Bevölkerungsziffer der Stadt
Namen der Häuser an den Hauptstraßen
Der Tierbungert
Reformatorische Bestrebungen im Erzstift Köln etc.

Das Zunftwesen in Siegburg
Städtische Verwaltung
Neubürger
Heiden
Einwohnerzahl, Gewerbe, Accise

Das Rathaus
Protestanten in Siegburg
Sittliche Zustände in der Stadt
Gebhard Truchses von Waldburg
Kampf auf dem Brückberg
Anschlag gegen den Abt
Die Rottmannschaften

Inventare
Preisverhältnisse
Mahlzeiten

Hans Sachs „Schöne Tischzucht“
Armenpflege

XI. Ringen und Kämpfen
Lehnwesen der Abtei
Schulwesen in der Stadt
Die Trivialschule
Sittliche Zustände
Eine Hinrichtung nach Karls peinlicher Halsgerichtsordnung
Acciseneinnahmen

Der Vogtseid
Klever Vertrag vom . Okt.
Früheres Verhältnis der kontrahierenden Teile
Güter-Erwerbungen und -Veräußerungen der Abtei
Tod Herzogs Johann Wilhelm und seine Folgen für Siegburg
Belagerung von Siegburg
Spanische Besatzung in der Stadt
Das Sendgericht
Das Schätzchen von Siegburg

XII. Die Zeit des dreißigjährigen Krieges.
Schutzbrief Kaisers Ferdinand II.
Kontributionen
Gustav Adolf
Baudissin in Siegburg
Schwedische Besatzung unter Loyson
Pfarrer Menner
Räumung der Abtei seitens der Schweden
Bekanntmachung des Abtes von Bellinghausen betreffs der Wiederaufbauung der zerstörten Häuser
Glasjunker als Zünftler
Klösterliche Verhältnisse
Soldatenleben
Hexenprozesse
Feuersbrunst
Die Pfarrkirche
Glockenguß in Siegburg

XIII. Verlust der abteilichen Reichsunmittelbarkeit
Schutzbrief Kaisers Ferdinand III.
Johann von Bock
Vergleich vom Jahre
Die Minoriten in Siegburg
Pfalz-Neuburgische Besatzung in der Stadt
Die Leibkompagnie des Abtes
Rangstreit unter den Stadträten
Ein fauler Häring
Die Elementarschule
Die Pest
Aufnahme von Novizen
Jagdübung der Konventualen
Neue Kapitulation zwischen der Abtei und dem Herzoge
Prätensionen desselben
Bernard Gustav von Baden als Koadjutor
Seine Abdankung
Einjährige Bürgermeister
Präliminarvertrag zwischen der Abtei und dem Herzog
Der Erbvergleich
Erneuerung des Vertrages mit den Minoriten

XIV. Das freiadlige Stift und die Unterherrlichkeit Siegburg
Heinrich Worm
Besetzung Siegburgs durch die Franzosen
Billetierung der Juden
Eine erbauliche Scene in der Kirche
Hungersnot
Ein Kirchendiebstahl
Das Minoritenkloster
Erbhuldigung des Herzogs
Zunftverhältnisse
Revision der Abtei
Ein Geleitsbrief
Die Accise
Französische Einquartierung
Größe abteilicher Höfe der Umgegend
Kriegswirren
Konsumtionssteuer
Die Vogtei Siegburg
Beschränkung der Abtei in Gütererwerbungen
Zurückbringung der geflüchteten Reliquienschreine
Die erste Apotheke in der Stadt
Sporteln der Ärzte

XV. Die Franzosen in Siegburg und die drei letzten Äbte
Der 7-jährige Krieg
Siegburger Geiseln in Stade
Der Geiselprozeß
Die Muttergotteskapelle
Huldigung des Abtes
Abschaffung von kirchlichen Feiertagen
Die neue Poststraße
Brand der Abtei
Die Pfarrkirche
Das Läuten mit den Glocken und die Donnerwettersgärten
Revolution in Frankreich
Die Maas-Sambrearmee
Kämpfe um Siegburg herum
Einquartierungen
Säkularisation der Abtei

XVI. Siegburg unter bergischer Herrschaft
Das Zunftwesen
Schulverhältnisse
Die Kirchen Siegburgs
Verkauf der abteilichen Mühlen
Siegburg als Munizipalstadt
Budget vor
Der neue Friedhof
Bepflanzung des Marktes mit Kastanienbäumen
Huldigung des jungen Herzogs Ludwig Napoleon
Bevölkerung der Stadt
Aufhebung der Zünfte
Das französische Gesetzbuch
Zurückhaltung der Reliquienschreine
Der russische Feldzug und die Schlacht bei Leipzig
Frhr. von Hallberg
Übergang der Verbündeten über den Rhein
Steuern
Eine russische Wagenburg und der Marktplatz
Napoleons Abdankung
Die Rheinlande fallen an Preußen
Proklamation des Königs Friedrich Wilhelms III.
Napoleons Ende

XVII. Siegburg als Hauptstadt des Siegkreises
Der Landwehrstamm in der Stadt
Hungersnot
Kabinettsorder Sr. Majestät betreffs der Siegburger Schulen
Die Lateinschule
Die Siegburger Kirmes und die Bonner Studenten
Kirchliche Verhältnisse
Die Irrenheilanstalt
Örtliche und bürgerliche Verhältnisse in der Stadt
Das Zeughaus
Eine höhere Töchterschule
Das Postwesen
Fabrikanlage von Rolffs & Comp.
Die israelitische Synagoge
Die evangelische Gemeinde
Marktverkehr
Die Kartoffelkrankheit
Pfarrer Engelmann
Das Jahr
Konstitutionelle Verfassung
Zug der Freischärler unter Kinkel behufs Plünderung des Siegburger Zeughauses und die Schlacht auf dem Stallberg
Der Lohmarer Wald
Empfang des Kronprinzen Friedrich Wilhelms IV.

XVIII. Blätter und Blüten aus der Neuzeit
Gemeindeordnung
Schulverhältnisse
Verlegung des Landratsamt in die Stadt
Deutz-Gießener Eisenbahn und Postverkehr
Geschäftsleben in der Stadt
Die Gasanstalt
Restauration der Kirche
Die letzten Stadtthore
Die rechtsrheinische Eisenbahn
Die Königliche Geschoßfabrik
Wohlthätigkeitsvereine und Krankenhaus
Das Vereinsleben überhaupt
Das Kriegerdenkmal
Das Königl. Lehrerseminar und das Gymnasium
Das neue Krankenhospital
Die Herz-Jesukapelle
Das städtische Schlachthaus und die Wasserleitung
Freiwillige Feuerwehr
Katholische und Evangelische Kirche
Verlegung der Irrenheilanstalt
Strafanstalten
Das Königliche Feuerwerkslaboratorium
Die neuen Stadtteile
Der Friedhof
Schulwesen
Bevölkerung von Siegburg
Geschäftsverkehr
Post- und Eisenbahnstatistiken
Verkehrswege
Städtischer Haushaltungsetat

Anhang
Liste der Äbte
Abteiliche Güter
Liste der Vögte
Wort- und Sachregister mit Erklärung und Übersetzung der im Texte vorkommenden fremdsprachlichen Stellen und Ausdrücke sowie anderen Erläuterungen.